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Was ist das Mobile Sozialpsychiatrische Team (MST)?

Wer kann das MST in Anspruch nehmen?

MST-Dienstleistung

Sozialpsychiatrische Abklärung vor Ort

Fallbesprechung im Team

Sozialpsychiatrische Beratung/Betreuung des MST

Abschluss

Was ist das MST nicht?

Team

Freizeittreff

Geleitworte

Kontakt

  


 
Was ist das Mobile Sozialpsychiatrische Team (MST)?

Das MST ist eine Dienstleistung des Vereins für Betreutes Wohnen in Liechtenstein (VBW) und ergänzt im Auftrag des Amtes für Soziale Dienste (ASD) die staatliche psychosoziale Grundversorgung Liechtensteins.

Der Grundgedanke des Mobilen Sozialpsychiatrischen Teams ist es, eine kontinuierliche und stabile Beziehung zwischen dem psychisch kranken Menschen und der Betreuungsperson herzustellen, um ihn in seinem natürlichen Umfeld - zu Hause und/oder am Arbeitsplatz - während einer problematischen Phase seines Lebens, zu begleiten und zu betreuen. Wir bieten die Unterstützung des Klienten in der Organisation des sozialen Umfeldes an (Arbeitgeber, Vermieter, Behörden, Invalidenversicherung, Gericht, ...). Für den Klienten sowie dessen Angehörigen stellt das MST eine Entlastung und Unterstützung in der Rehabilitation dar.

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Wer kann das MST in Anspruch nehmen?

Die Dienstleistungen des MST können von folgenden Institutionen und Fachpersonen (Zuweiser) in Anspruch genommen werden:

  • Amt für Soziale Dienste (ASD)
  • Haus- und Fachärzte
  • Psychotherapeuten/Psychologen
  • Kliniken/Spitäler
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    MST-Dienstleistung

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    Sozialpsychiatrische Abklärung vor Ort

  • Hausbesuch zur Erfassung der aktuellen Situation
  • Kontaktaufnahme zu bereits involvierten Dienststellen (Amt für Soziale Dienste,    andere Ämter, Behörden, Arbeitgeber, Gericht, AHV, IV, usw.)
  • Abklärung bei Zwangseinweisung und Sicherstellung der Nachbetreuung
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    Fallbesprechung im Team

    In wöchentlichen Fallbesprechungen wird eine diagnostische sowie eine soziale Situationsanalyse vorgenommen. Wir formulieren die Ziele der Zuweiser und diskutieren das weitere Vorgehen.

    Wenn die Problemlage keinen sozialpsychiatrischen Charakter hat, andere Hilfen ausreichen oder die Kapazität einer ambulanten Betreuung überschritten wird, erfolgt eine Weiterleitung / Vermittlung an andere Hilfseinrichtungen.

    Kommt es zu einer Aufnahme ins Betreuungssystem des MST, so ist eine Zuweisung erforderlich.

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    Sozialpsychiatrische Beratung/Betreuung des MST

    • mit dem Klienten Bewältigungsstrategien im Umgang mit Alltäglichem erarbeiten
    • praktische Hilfe und Anleitung zur Selbständigkeit anbieten
    • Tagesstruktur im Sinne von Beschäftigung, Berufserfahrung, Freizeitgestaltung, etc. schaffen
    • Case-Management/Koordination der interdisziplinären Hilfen: Koordination z.B. mit Hausarzt, Familienhilfe, Gemeindekrankenpflege, Kontakt- und Beratungsstelle für das Alter, Selbsthilfegruppen, etc.
    • Hilfeleistung bei Behörden, Ämtern, ASD, IV, Gericht
    • Betreuung am Arbeitsplatz durch beratenden Kontakt von Klient und Arbeitgeber
    • konstruktive Zusammenarbeit mit Ärzten und Psychologen
    • Unterstützung bei Wohnungs-, Arbeitssuche, ...
    • Ansprechpartner für Familie und Angehörige
    • Die Grundlagen für die Betreuung/Beratung bilden das MST-Leitbild und die Grundsätze des VBW.

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    Abschluss

    Da die verschiedensten Dienste des psychosozialen Versorgungsnetzes von den Mitarbeitern des MST mit und für den Patienten koordiniert werden, ist es möglich, die Unterstützung und die Begleitung schrittweise zurückzuziehen, um auf Dauer nicht unnötig oder zu lange zu betreuen, da dies sonst den Klienten lähmen und die Hilflosigkeit fördern würde.

    Ein Abschluss erfolgt nach

    • erfolgreicher Wiedereingliederung
    • Erfüllung des Auftrags
    • Übertritt in andere Hilfseinrichtungen oder
    • überwundener Lebenskrise

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    Was ist das MST nicht?

    Erfahrungen in der Praxis zeigten, dass der Schwerpunkt der MST-Tätigkeit in einer kontinuierlichen Langzeitbehandlung liegt, bis eine Stabilisierung und Verankerung der betreuten Personen im sozialen Netz erreicht ist.

    Reine Kriseninterventionen bei Personen, die noch nicht im Betreuungssystem aufgenommen sind, werden nicht durchgeführt.
    Das Mobile Sozialpsychiatrische Team ist nicht als Notfalldienst konzipiert!

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    Team


    v.l.n.r.: Sabine Wilscher, Hansjörg Gartler (LeiterStv.), Erika Heis (Leiterin), Werner Bolter



    Freizeittreff
    Der Freizeittreff ist für Personen gedacht, die sozial isoliert leben und an einer sinnvollen Freizeitgestaltung innerhalb einer Gruppe interessiert sind. Ziel ist es, für den Teilnehmer ein Gegengewicht zum Alltagsstress zu schaffen. Die Teilnehmer sollen vor allem Spass haben: http://www.llv.li/amtsstellen/llv-asd-kose/llv-asd-kose-selbsthilfegruppen/llv-asd-kose-freizeittreff.htm

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    Geleitwort

    Detaillierte Kenntnisse über das komplexe Schicksal und die Fähigkeiten des Klienten sind die besten Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Betreuung in einer für den Patienten gewohnten Umgebung. Deswegen steht das MST mit allen Beteiligten der natürlichen Umgebung im Austausch.

    Durch den intensiven Kontakt wächst eine vertrauensvolle, tragfähige therapeutische Beziehung. Der Klient wird von den Betreuern ganzheitlich als in seinem Beziehungsgefüge stehende Person - mit allen seinen typischen Konflikten - akzeptiert und lernt dabei konstante positive, aber auch kritische Zuwendung von ein und derselben Person anzunehmen. Die Beziehungen des Betroffenen zu Familie, Freunden und Nachbarn können so leichter aufrechterhalten bleiben.

    Siehe auch Studie: "10 Jahre MST" pdf-download

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    Kontakt

    Mobiles Sozialpsychiatrisches Team
    Feldkircherstrasse 13

    FL-9494 Schaan
    Telefon +423-235 00 20
    Fax +423-235 00 25
    E -Mail: mst@vbw.li

    Das MST bietet auch (Hospitier-)Praktikas für Sozialberufe an. Es wird gebeten, Bewerbungen direkt an die Geschäftsführung zu richten.

    Das MST ist eine Dienstleistung des VBW
    (Verein für Betreutes Wohnen in Liechtenstein).

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