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Konfliktreiche
Umstände in der Familie können eine gesunde Entwicklung des
jungen Menschen verhindern. Ein zeitlich begrenzter Ausstieg der Jugendlichen
aus dem gewohnten Familiensystem ermöglicht es allen beteiligten
Familienmitgliedern, Kraft zu schöpfen und sich neu zu orientieren.
Das
Angebot
- Die
Jugendwohnguppe bietet Jugendlichen, die in persönlichen, familiären
oder sozialen Schwierigkeiten sind, eine Wohn- und strukturierte Lebensmöglichkeit.
- In
einem individuell angepassten Betreuungsrahmen soll es den Jugendlichen
möglich werden, ihren Alltag zu gestalten, Beziehungen aufzunehmen
und altersgemässe Anforderungen bewältigen zu können.
-
Im Rahmen einer Abklärungsphase bieten wir den Einsatz psychologischer
Testverfahren an.
- Die
Jugendlichen bleiben auch während der Unterbringung in der Jugendwohngruppe
ein wichtiger Teil ihrer Familie. In Familiengesprächen finden
wir neue Möglichkeiten des Umgangs miteinander
- Die
Jugendlichen besuchen die öffentlichen Schulen oder absolvieren
eine berufliche Ausbildung. Das Betreuerteam unterstützt das Lernen
und hält Kontakt zu Schule oder Arbeitgeber.
- Ältere
Jugendliche haben die Gelegenheit, vor dem Austritt selbstständiges
Leben in einem eigenen Wohnbereich (Übergangswohnen) zu üben.
-
Bei Bedarf können Jugendliche in einer Aussenwohngruppe als Fortsetzung
des Aufenthalts in der Jugendwohngruppe leben. Sie organisieren sich dabei weitgehend
selbst und erhalten begleitende Betreuung.
- Die
Jugendwohngruppe bietet Nachbetreuung über den Austritt hinaus an.
- Die Jugendwohngruppe
bietet rund um die Uhr Betreuung.
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Wer
wird in die Jugendwohngruppe aufgenommen?
Die
Jugendwohngruppe nimmt Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis etwa
20 Jahren auf. Herkunft, Religion und Geschlecht sind dabei unerheblich.
Die Jugendwohngruppe bietet einen Krisenplatz an für Kinder und Jugendliche
von 0 bis 20 Jahren (max. für 14 Tage).
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Wie
erfolgt eine Aufnahme?
- Nach
einer Anmeldung direkt bei der Jugendwohngruppe oder z. B. über
den Kinder- und Jugenddienst des Amtes für Soziale Dienste kann
die Familie unser Haus unverbindlich in Augenschein nehmen.
- Ein
Vorstellungsgespräch dient als Entscheidungshilfe für die
Familie und das Team der JWG.
-
Bei Eintritt des Jugendlichen beginnt eine vierwöchige Probezeit.
In diesem Monat wird der Entscheid für eine definitive Aufnahme
und die Dauer des geplanten Aufenthaltes gefunden.
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Kosten
Der
Aufenthalt in der Jugendwohngruppe wird finanziert durch:
- Beiträge
der Jugendlichen bei Erwerbstätigkeit
- Beiträge
der Eltern
- Jugendhilfe
(oder Sozialhilfe bei Volljährigen) der einweisenden Behörde
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Das
Team
Team der JWG v.l.n.r.: Mag. Ruth Hirn (Pädagogin, Stv. Leiterin), Bianca Bertsch (Dipl. Sozialpädagogin FH), Mag. Peter Legen (Psychologe), Peter Frick (Dipl. Sozialpädagoge FH), Wilfried Gangl (Dipl. Sozialpädagoge FH), Dipl. Ing. Ursula Dahmen (Familientherapeutin, Leiterin)
Im
Team arbeiten Pädagogen, Sozialpädagogen, Psychologen, Familientherapeut-en
zusammen.
Wir arbeiten realitätsbezogen, ziel- und lösungsorientiert.
Als theoretischer Hintergrund dient uns der systemische Ansatz.
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Kontakt
Sozialpädagogische Jugendwohngruppe
Pradafant 42
FL 9490 Vaduz
Telefon: +423/232 75 35
Fax: +423/232 75 37
E-Mail: jwg@vbw.li
Die Sozialpädagogische Jugendwohngruppe besteht seit 1991 und ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der privaten Jugendhilfe in Liechtenstein.
6-monatige Praktika für Sozialberufe werden angeboten. Es wird gebeten, die Bewerbungen direkt an die Geschäftsführung zu richten.
Die Sozialpädagogische Jugendwohngruppe Vaduz ist eine Dienstleistung des VBW (Verein für Betreutes Wohnen Liechtenstein).
Situationsplan
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